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:: Gemeinsame Projekte sind das Ziel (Donnerstag, 31. Januar 2008) |
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Die Oberbürgermeister von Kulmbach und Bayreuth haben viele Ideen, wie sich die „Mitte Oberfrankens“ stärken lässt.
Kulmbach/Bayreuth — Die Nachbarstädte Bayreuth und Kulmbach wollen in Zukunft die Zusammenarbeit deutlich ausbauen – und damit gleichzeitig die „Mitte Oberfrankens“ stärken. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Lions-Clubs Kulmbach-Plassenburg und Bayreuth-Kulmbach im Saal des Mönchshof-Bräuhauses stellten Bayreuths Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl und das Kulmbacher Stadtoberhaupt Henry Schramm Visionen und ganz konkrete Projekte vor.
Beide Referenten betonten einhellig, dass sich die Mitte Oberfrankens noch stärker positionieren und profilieren müsse. Möglich werden soll dies auch durch eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit der Städte Kulmbach und Bayreuth, die gemeinsame historische Wurzeln in der Markgrafenzeit haben. Noch mehr Raum als die gemeinsame Vergangenheit nahmen bei der Veranstaltung die Zukunftsperspektiven ein.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Universität Bayreuth. Diese gebe Impulse und eröffne gerade Firmen aus dem Wirtschaftsraum Bayreuth-Kulmbach interessante Möglichkeiten des Wissenstransfers. Erklärter Wunsch von Schramm ist es, dass ein Institut der Uni in Kulmbach angesiedelt wird. Gleichzeitig versprach Schramm seinem Amtskollegen, dass sichKulmbach dafür einsetzenwerde, dieUniversitätweiter zu stärken. Schramm wörtlich: „Bis zum Jahr 2011 müssen 38 000 neue Studienplätze entstehen. Es ist wichtig, dass unsere Region dabei entsprechend berücksichtigt wird.“
Rückenwind für die heimische Wirtschaftsregion erwartet man sich durch das Entstehen eines Logistikzentrums auf dem ehemaligen Bayreuther Kasernengelände an derAutobahnA9. Generell wollen die beiden Oberbürgermeister an einem Strang ziehen, wenn es um die Neuansiedlung von Unternehmen, die Präsentation auf Messen und um Fördergelder für die Region geht. „Lebensmittelcluster Kulmbach“ – darauf baut Oberbürgermeister Henry Schramm, der die Bedeutung eines eigenen Schlachtshofs für Kulmbach herausstellte. Er informierte auch über die Erfolgsgesichte des Kulmbacher Klinikums - und berichtete von konstruktiven Gesprächen zwischen den Klinikgeschäftsführern aus Bayreuth und Kulmbach: „Im Klinikbereich werden gute gemeinsame Projekte entstehen.“
Das Kulmbacher Stadtoberhaupt ließ zudem wissen, dass dermittlerweile erfreulich guten politischen Verbindung beider Städte voraussichtlich auch eine verbesserte Verkehrsanbindung folgen werde. Die Bundesstraße B85 soll mittelfristig zunächst von Kulmbach bis zur Autobahnanschlussstelle dreistufig ausgebaut werden. Die Planungen laufen.
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