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Eine Vision für die Welt.

Unter dem Motto "We serve - Wir dienen" wollten sich die Lions - wie sie sich nannten - weltweit für die Unterstützung Not leidender Menschen einsetzen.

:: Die Feuerkinder lachen wieder (Freitag, 07. November 2008)

Mit einer Spende in Höhe von 3000 Euro unterstützt das Hilfswerk des Lions-Clubs Kulmbach-Plassenburg die Arbeit des „Feuerkinder“- Teams von Dr. Annemarie Schraml. Mit im Bild Club-Präsident Michael Möschel (links) und Dr. Gunter Heckel, Präsident des Hilfswerks.Foto: bmDr. Annemarie Schraml sprach beimLions-Club über ihre Hilfseinsätze für die Ärmsten der Armen in Tansania.

 

Kulmbach —Es waren wieder einmal drei anstrengende Wochen für Dr. Annemarie Schraml. Die Rummelsberger Ärztin hat mit dem „Feuerkinder“-Team zum zehnten Mal einen Hilfseinsatz in Tansania durchgeführt. In einem Vortrag beim Lions-Club Kulmbach-Plassenburg erzählte Dr. Schraml von ihren Erlebnissen und den Erfolgen desTeams. In Tansania ziehen sich viele Kinder an den offenen Kochstellen Verbrennungen zu, die mangels medizinischer Hilfe zu entstellenden und die Funktion der Gelenke beeinträchtigenden Narbenkontrakturen führen. Im Jahr 2000 wurde von Mitarbeitern der Orthopädischen Klinik Rummelsberg deshalb das Operationsprojekt „Feuerkinder“ gegründet.


Seither fährt jedes Jahr ein TeamausOrthopäden,Anästhesist, OP-Schwester, Physiotherapeuten und Krankenpflegern ins Nkoaranga-Krankenhaus im Norden Tansanias, um durch Verbrennungen geschädigte und an angeborenen  Fehlbildungen wie Klumpfüßen, X-und OBeinen oder komplexen Achsfehlstellungen leidende Kinder zu operieren. Vorab wurden zirka 2,5 Tonnen medizinisches Material geschickt. Zwischenzeitlich wurde die gesamte Infrastruktur um das Krankenhaus verbessert. Die gesamte Aktion wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

Bei seinem jüngsten Einsatz hat das Team an nur 14 Operationstagen 115 Operationen durchgeführt. Der jüngste Patient war gerade einmal einenMonat alt. Wie die Rummelsberger Chefärztin berichtete, sind erfreulich viele kleine Kinder zwischen einem halben und zwei Jahren mit Klumpfüßen gebracht worden. Sie kamen zum Teil aus großer Entfernung zum Nkoaranga-Krankenhaus. Einige waren von bereits geschultem Personal gut mit Gipsverbänden vorbehandelt worden, so dass der operative Eingriff kleiner gehalten werden konnte.

Allerdings fiel Dr. Schraml auf, dass sich in Tansania die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Es wurden etliche verarmte Kinder zur Behandlung gebracht, deren Eltern mit Geld und Sachspenden wie Kleidung und Lebensmitteln unterstützt werden mussten. Das Hilfswerk des Lions-
Clubs Kulmbach-Plassenburg unterstützt die segensreiche Arbeit für die „Feuerkinder“ mit einer Spende von 3000 Euro, für die sich Dr. Schraml herzlich bedankte.

 

 

 

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